Ausbau Infrastruktur

Autobahn A94

Um die auf niederbayerischer Seite liegende Bundesstraße B12 als stark befahrene und unfällträchtige, zugleich aber bedeutende West-Ost-Verbindung abzulösen, soll die neue Bundesautobahn A94 künftig München durchgehend mit Passau verbinden. Die geplante Streckenführung sieht dabei einen Verlauf vom Autobahnkreuz München-Ost über Pastetten, Dorfen, Ampfing, Altötting und schließlich über Marktl, Simbach, Malching bis nach Pocking vor, wo der Anschluss an die bestehende Autobahn A3 erfolgen soll.

Während die drei Teilstücke München-Pastetten, Heldenstein-Marktl/Burghausen und Malching bereits ausgebaut und für den Verkehr freigegeben wurden, befindet sich das Teilstück Pastetten-Heldenstein in Bau und soll bis Oktober 2019 die durchgängige Autobahn von München bis Marktl/Burghausen vervollständigen. Die beiden letzten größeren Lücken von Marktl/Burghausen über Simbach nach Malching sowie von Kirchham nach Pocking sind aufgrund langjähriger Einsprüche und Verzögerungen noch immer in der Planung begriffen, das kurze Teilstück Malching-Kirchham ist mittlerweile im Bau befindlich.

Nach langen, intensiven Bemühungen konnte die gesamte A94 samt der fehlenden Teilstücke im neuen Bundesverkehrswegeplan nun in den „vordringlichen Bedarf“ eingestuft werden, was die weiteren Planungen und Bauarbeiten neu befördert. In diesem Zuge hat die Autobahndirektion Südbayern ein Projektmanagement-Team geschaffen, das eigens für alle Planungen an der künftigen Trasse in Niederbayern zuständig ist. Priorität hat hierbei die Fest- und Fertigstellung des Abschnittes in und um Simbach, der aufgrund des Trassenverlaufes durch den Innenstadtbereich weitreichende Planungen und Maßnahmen erfordert. Die Durchführung der Trasse durch Simbach soll dabei nach jetzigem Stand bis Ende 2018 feststehen.

Aktuelle und weitere Informationen zu den Entwicklungen rund um die Autobahn A94 finden Sie auch auf den Seiten des eigens gegründeten Vereins „Ja zur A94 e.V.

Bundestraße B148 / B156

Der ursprüngliche Übergang der Bundesstraße B156 in die B148 im Braunauer Süden erwies sich seit Jahren als schwieriges Nadelöhr und sorgte insbesondere hinsichtlich des Güterverkehrs, der sich aus dem rasant wachsenden Braunauer Industriepark ergibt, für Behinderungen.

Um den nicht ausreichend leistungsfähigen Knoten an dieser Stelle zu entlasten, den Übergang für den Güterverkehr zu erleichtern und somit den Verkehrsbedürfnissen anzupassen, wurde an dieser Stelle nach intensiven Planungen ein drei-armiger Kreisverkehr samt Bypässen errichtet, welcher seit dem Dezember 2017 für den Verkehr freigegeben ist.

Auch in der entgegengesetzten Richtung soll das Teilstück der Bundesstraße B156 vom Braunauer Industriepark bis nach Neukirchen an der Enknach als wichtige Verbindung weiter nach Salzburg den neueren Bedürfnissen angepasst werden. Insbesondere wird hierbei beabsichtigt, die Kurven zu verbreitern und durch Schlägerungsarbeiten die Sichtverhältnisse zu verbessern. Die Baumaßnahme ist für das Jahr 2018 vorgemerkt.

Glasfasernetz in Braunau-Simbach

In den letzten Monaten konnte der Ausbau des Glasfasernetzes und somit des Hochgeschwindigkeits-Breitband-Internets in Braunau-Simbach stetig vorangetrieben werden. Damit geschieht die digitale Übertragung in der Region noch deutlich schneller und sichert auch wichtige Voraussetzungen für die örtlichen, namhaften Industrie- und Gewerbebetriebe, bietet aber auch den privaten Nutzern in und um Braunau-Simbach enorme Vorteile.

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