Grenzübergreifende Positionierung von Braunau-Simbach nimmt weiter Form an

Im Zuge der gemeinschaftlichen Erarbeitung einer grenzübergreifenden Positionierung von Braunau-Simbach wurden die bisherigen Ergebnisse und Ansätze nun in einer eigens eingesetzten „Strategiegruppe“ weiter diskutiert und vertieft. Innerhalb dieses Arbeitskreises, bestehend aus Braunauer und Simbacher Akteuren verschiedener Themenfelder wie Wirtschaft, Einzelhandel, Soziales sowie Freizeit und Tourismus, beschäftigte man sich vor allem mit der Frage, wie eine sinnvolle Positionierungsstrategie für einzelne Lebensbereiche in Braunau-Simbach aussehen könne.

Mit der grenzübergreifenden Positionierung verfolgt das gemeinsame Stadtmarketing Braunau-Simbach zusammen mit der CIMA München das ambitionierte Ziel, die Partnerstädte mit einer einheitlichen und stimmigen Identität im überregionalen Umfeld bekannter und für Bewohner, Besucher, Konsumenten und Fachkräfte noch attraktiver zu machen.

Grundlage hierfür bildet die detaillierte Auswertung von eigens durchgeführten Telefon- und Onlinebefragungen von Bürgern der Region sowie bereits vorliegender Umfragen, Konzepte und Sekundärdaten. Die weitreichenden Ergebnisse sowie die hieraus abgeleiteten Ansätze, die von beiden Bürgermeistern zusammen mit den weiteren Gesellschaftern des Stadtmarketings Braunau-Simbach bereits positiv bewertet wurden, bildeten den Rahmen für die Sitzung der Strategiegruppe. Mit dem Ziel, bisher erarbeitete Positionierungsansätze auf die einzelnen Themenbereiche des gemeinsamen städtischen Lebens zu „übersetzen“, wurde innerhalb des Arbeitskreises offen diskutiert, erste Umsetzungsschritte sowie konkrete Ideen und Projekte konnten zudem erarbeitet werden.

Die Bürger-Befragungen als auch die Ideen und Ansätze der Strategiegruppe haben dabei nochmals bestätigt, dass der bereits eingeschlagene Weg des grenzüberschreitenden Miteinanders zusammen mit dem sich ergänzenden Angebotsspektrum beider Städte als wichtigstes Alleinstellungsmerkmal bewertet wird.

Braunau-Simbach wird als eine gemeinsame Stadt wahrgenommen, der täglich gelebte Austausch und Zusammenhalt über den Inn hinweg hochgeschätzt. Die Flüchtlingskrise sowie das Jahrhundert-Hochwasser als extreme Herausforderungen für beide Seiten haben dabei die Qualität des Miteinanders und die gemeinsame Verantwortung füreinander deutlich gezeigt. Genau diese Aspekte werden über die Region hinaus als beispielhaft empfunden und bieten bei entsprechender Fokussierung in allen relevanten Lebensbereichen viele Möglichkeiten für eine gelungene Standortprofilierung.

Die zentralen Ergebnisse des gemeinschaftlichen Positionierungsprozesses werden unter Berücksichtigung der Bürger-Befragungen und der Strategiegruppensitzung von der CIMA München nochmals aufgearbeitet und in einem abschließenden Strategiepapier festgehalten und vorgestellt.

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